geh noch ein schritt richtung abgrund







schaut mich nicht an 
habt ihr noch nie ein mädchen 
in einem kleind 
und mit springerstiefel gesehen? 
verdammt noch mal 
schaut doch weg 
was bringt es euch 
mein körper anzustarren? 
kommt mir nicht zu nah 
ich würde um mich schlagen 
wenn das feige reh 
 in mir nicht wohnen würde. 
ihr kerle,
hört auf 
mir 
blicke 
zu zu werfen, 
die anstößiger nicht sein könnten. 
wenn ihr wüsstest 
was für ein zerfallender 
vernarbter körper
ich 
 hinter meiner kleidung 
verstecke 
würdet 
ihr ganz schnell wegschauen 
und mich meiden 
als hätte ich 
eine ansteckende krankheit. 
könnt ihr nicht aufhören mich anzustarren? 
was bringt es euch 
ein leeres mädchen 
beim ertrinken 
und trinken von alkohol
anzuschauen? 
lasst mich einfach nur durch 
meidet mich so gut ihr könnt 
ich bin eure blicke nicht wert 
sie machen mich kirre 
lasst mich einfach 
in mir verstecken. 
lasst mich 
ein verwesendes stück papier sein 
was ihr mit füßen tritt 
und keines blickes würdigt










I’m falling apart again but I’m too tired to care







bin zu nichts mehr fähig 
die schule nimmt mich zunehmend in beschlag
und mein körper gibt mir den rest. 
all meine ganze kraft 
verbrauche ich 
an den schulstoff 
so dass ich völlig 
orientierungslos  
und kraftlos 
durch den alltag 
schleiche.
ich lebe
in
ständiger panik
diese ausbildung
nicht zu schaffen
und
wieder an dem punkt
zu stehen
auf den
ich
nach den seelenknast
stand.
mein gehirn besteht 
nur noch 
gefühlt 
aus matsche 
aus der 
man nichts bauen kann. 
meine körperenergie 
ist auf den nullpunkt angelangt.
mir fallen ständig die augen zu 
fange an doppelbilder zu sehen 
und die kopfschmerzen 
und der schwindel 
rauben mir 
die letzten nerven. 
rauche zu viel 
und schlafe zu wenig. 
nachts halten mich dämonen 
in meinem kopf gefangen. 
sie schlagen wild 
um sich 
wenn ich versuche 
vor 24 Uhr schlafen zu gehen. 
Ich sehne mich 
nach endlosen Schlaf 
und den Stillstand meiner Leere. 
Ich wünschte 
ich könnte 
zu boden fallen 
und monatelang 
im tiefschlaf schlummern. 
Ich will aufhören zu funktionieren 
und endlich anfangen irgendwas zu sein. 
Irgendwas
was mir zeigt
wofür ich mein Leben lebe.
Irgendetwas 
was mich stoppen lässt 
ständig meine eigene Existenz 
zu hinterfragen 
und zu hassen. 
Irgendwas
was 
mir 
zeigt
das 
ich 
leben 
kann, 
wirklich leben 
ohne bei jeden Atemzug 
den Tod einzuatmen. 












deeply fucked up









und ich renne 
so schnell 
ich kann.
das lied was mich 
an dich erinnert 
ertönt
und ich lege
noch ein zahn zu. 
egal ob mein körper 
das erträgt. 
egal wie sehr er 
"stop" schreit. 
ich höre nicht auf zu rennen 
in socken 
durch die straßen
meiner geisterstadt.
ich versuche 
vor die fort zu rennen
um irgendwo anzukommen 
an einen platz 
wo der frieden regiert 
und ich mit keinen schritt 
angst haben muss 
das menschen 
monster 
mich bedrohlich anfassen 
innerlich und äußerlich. 
ich will fort von hier
doch trotz des rennes
bleibe ich doch;
gehe atemlos 
in mein zimmer, 
lasse die musik
und das bier 
in meine venen fließen.
der tag wird bald untergehen 
und ich sitz noch hier 
mit den drang zu fliehen, 
ich brauch ein anderes leben, 
ich brauch ein anderes ich. 











so kalt, so verlassen und leer






obwohl der himmel 
mit sternen beleuchtet ist 
erscheint er mir so sehr leer 
wie ich es bin. 
alles erscheint mir so grau, 
mein herz schlägt stumpf im takt meiner musik. 
alles in mir ist so sehr, 
die selbstzerstörung raubt mir den verstand, 
saugt jedes bisschen in mir auf 
bis ich nicht mehr ich selbst 
und nur noch 
haut und knochen bin. 







The people I should hate I love








"Sie lebt in einem kleinen Märchenschloß
so fern von dieser Welt. 
Hinter den Sieben Bergen im Niemandsland 
wo sie die Jahre zählt. 
Ihre einzige Freundin ist die Einsamkeit 
sie sind immer füreinander da.
Sie stolpern beide durch das nirgendwo 
in der mitte dieser Nacht. 

(...)


....sie war im Bett 
mit Räuberhotzenpoltz.
(...)
Sie will nie wieder in die Wirklichkeit 
um nichts in dieser Welt 
sie will fort 
es soll für immer sein
es gibt nichts was sie noch hält
 (...) 

In ihren Herz 
weht ein eiskalter Wind 
Manchmal weint in ihr ein kleines Kind 
Sie spürt nicht mehr wie ihre Zeit vergeht (...) "









und ich kann dir kaum noch in die augen schauen







"Du kannst Festungen und Burgen bauen 
so kann dir keiner etwas tun. 
Du kannst rauchen, trinken und schlucken
bis die Dämonen kurz mal ruhen."
-Sportfreunde Stiller 





Doch ich muss leider sagen, nichts ruht in mir, egal wie viel ich trinke, tabletten schlucke oder rauche. Es ist egal, ob ich mein Konsum von diesen Selbstzerstörenden Dingen steiger und steiger. Das was in mir ist bleibt noch immer. In mir drin wütet immer eine Schlacht. In meinem Kopf sind lauter dunkle Männer, die mich täglich in das Feuer meiner Gedanken schmeißen; die mich täglich in den Strudel der Dunkelheit schubsen, und ich nichts weiter tun kann als zu atmen. Mehr als atmen kann ich nicht. Ich kann nur all das hinnehmen, das dunkle, die Leere, die mich dazu bringt die Hure in mir rauszulassen.
Wie ich schon schrieb, ich kann dir kaum mehr in die Augen schauen, aber noch mehr kann ich mir selbst nicht in die Augen schauen. 









born with a void hard to destroy with love or hope









Hey ho, meine Lieben. Ich bins mal wieder. Belle  hat mich getaggt. Ihren Blog kenn ich noch gar nicht, und ich muss mich da erstmal reinlesen, doch die ersten Texte die ich mir von dir durchgelesen haben, finde ich, sehr berührend. Pass bitte auf dich auf, Belle

1. Wie verbringst du deine Freizeit? 
Gleich die erste Frage und schon mache mich schon lächerlich. Ich verbringe meine Freizeit um mich zu zerstören. Alkohol zu trinken, mich mit komischen Leuten die mir eigentlich nicht gut tun zu treffen und zu rauchen. Oder ich stopfe Zigaretten beim Bier trinken und  Serien  schauen. Ich bin ein totaler Serienjunkie, und entdecke immer wieder neue Serien, die mir gefallen. 

2. Was stört dich an deinen Mitmenschen? 
Vor allem die Lautstärke. Ich komm nicht gut mit Menschen klar die immer zu was sagen müssen, die die wunderschöne Stille gar nicht kenne. Und mich stört die Arroganz, das Schubladen denken und das die meisten nur einen nach dem Aussehen beurteilen, und das innere gar nicht mehr wahrnehmen wollen. Das wegschauen, das lästern, und die Gewaltätigkeit stört mich an meinen Mitmenschen. 

3.Das erste Wort was dir, zu dir, einfällt? 
Unberechenbar. 

4.Glaubst du an Gott? (einen oder mehreren) wieso/wieso nicht? 
Ich glaube nicht an Gott. Ich wünschte, ich könnte an ihn glauben, doch ich möchte einfach nicht mit dem Gewissen leben das Gott all das Leid, all den Hass, all diese Tode, diese Misshandlungen einfach so zu lassen würde. Ich möchte mir nicht vorstellen, dass er einfach die Augen verschließt und mit unseren Leben spielt,so als wären wir nichts als Marionetten. Deswegen glaube ich nicht an Gott. Besser an keinen Gott glauben, als mit der Gewissheit zu leben, das der Gott an den ich glaube, nur dafür da ist, um wegzuschauen und die Menschen gegenseitig zu zerstören. 

5. Was glaubst du, wird nach den Tod passieren? 
Ich hoffe nichts. 

6. Sommer oder Winter?
Nichts von alledem. Ich tendiere zum Frühling.

7.Würdest du eher die Theorie des Menschen als Mängelwesen unterstützen oder des Menschen als Maß aller Dinge? 
Ich weiß nicht genau. Ich denke keins von beiden, es muss doch irgendwie was dazwischen geben. 

8.Was tust du um deine Nerven zu beruhigen? 
Musik hören, trinken, rauchen, rennen, nachts durch die gegend lachen, meine medis nehmen, schneiden, kratzen, gegen die wand schlagen. 

9.Was würdest du, wenn du könntest, sofort an dir ändern? 
Oh gott, da fallen mir tausend Sachen ein. Als erstes würde ich mein Aussehen ändern wollen. Nicht meine roten Haare, nein das nicht, aber allgemein mein Körper. Ich würde ihn gern dünner und einfach schöner gestalten. Die Narben würde ich lassen. Ich häng einfach zu sehr an ihnen. Ich würde vieles von meinen Verhalten ändern. Ich wünschte, ich könnte meine Stimmungsschwankungen und meine verschieden Persönlichkeiten löschen. Ich wünschte, ich könnte mich nicht an die Sachen klammern, die ich nicht habe. Ich wünschte, ich könnte mehr die Sachen schätzen, die ich habe. Ich wünschte, ich könnte essen wie jeder normale Mensch. Ich wünschte, ich könnte es lassen jeden Tag etwas zu trinken. Ich wünschte, dass die Hure in mir endlich still ist. Ich wünschte, ich wäre es besser Mensch, der aufrichtig liebt, gut genug ist, und keine schwierigkeiten hat zu reden und Freundschaften aufrecht zu erhalten. 

10.Welche deiner Eigenschaften oder Erfolge machen dich stolz?
Ich mag die Eigenschaft an mir Menschen helfen zu wollen. 

11.Deine schönste Kindheitserinnerung?
Pu, pu, pu, pu. Meine Kindheit, wie soll ich sagen, war auch nicht grad sehr angenehm. Sie verschwimmt oftmals im Nebel, wo sie dann nicht mehr richtig fassen kann. Oftmals sehe ich meine Kindheit nur verschwommen. Aber ich glaube die schönsten Kindheitserinnerungen waren die als wir in den Ferien immer nach Dänemark gefahren sind. Ich liebte früher schon das Meer. Ich war ständig im Wasser, habe nach Quallen gesucht, Muscheln gesammelt, Softeis gegessen, den Sonnenuntergang stundenlang angeschaut, mit den Fahrrad durch die schönsten Wälder gefahren, geschaukelt, so viel gegessen wie ich wollte, viel gelacht aus vollen Herzen und all die Lasten die ich schon in meinem Herzen hatte für die Urlaubszeit vergessen. Ich liebe dieses Land immer noch. Ich vermisse die Unbeschwertheit, die ich dort hatte. Ich möchte gern wieder schwimmen gehen, das fehlt mir sehr.