menschen mögen sowas wie mich nicht






du schaust mich an
als wäre ich ein häftling
der aus den knast entflohen ist
doch dabei ahnst du nicht
das mein inneres
der einsamste knast ist
in dem ich niemals die realität erreichen werde.






die scham kocht über







die scham schleicht sich an 
erschreckt mich 
ducke mich 
doch die versuche 
sind vergebens 
ich bin schon selbst 
in den fängen 
der hassenden scham. 
hände berühren mich 
ergründen 
das etwas 
was ich bin 
viel zu große hände 
verfangen sich an meinen ärmeln
wehre mich vergebens 
doch der vorhang fällt 
und ich stehe stumm daneben 
merke nur noch 
wie die stille 
mit meinen schreien im kopf 
gefüllt wird 
der hass und die scham 
sich vermischen 
und mich darunter begraben. 









wir schreiben uns schwarze songs, die uns durch die nacht begleiten bis wir dann halb tot kurz nach acht erscheinen







klammer mich förmlich an meiner zigarette 
als wäre sie die antwort auf meine ganzen unbeantworteten fragen in meinen kopf. 
klammer mich förmlich an nichts
weil selbst zigaretten vergänglich sind.
alles ist vergänglich 
es steht an jede straßenecken mit blut geschrieben 
alles verfliegt 
nur mein hass
verankert sich tief in meinen kopf
und bläst 
all meine gedanken fort.
 die zeit erhängt sich vor meinen augen
und ich gleich mit.














tut mir leid, meine texte werden immer schlechter. verzeiht, meine unfähigkeit. 



verschüttet unter mir selbst






ich bin nur ein schnapsleiche 
umgeben von menschen,
 die sich gegen die welt auflehnen 
während sie mit glitzernden augen 
ihre drogen einnehmen.
bin umhüllt von den zweifel 
die sich nicht in alkohol ertränken wollen.
ich bin nur zusammengeleimt 
von den worten, 
die unsicher
 aus meinen mund stolpern.
bin umgeben 
von einen punk, 
der sich an meinen zerfetzen verhassten körper 
lehnt,
mich damit 
zum ängstlichen wesen macht.
bin umgeben von leuten 
die keine scheu 
von den massen an essen haben.
ich bin umgeben von leuten 
die ich nicht wahrnehme 
wenn meine gedanken 
zu laut sind. 
ich bin nur eine schnapsleiche 
die den sonnenaufgang entgegen blickt
und sich wünscht
das der wind 
sie von dem balkon 
stößt 
in die weite welt des todes hinein
in eine welt ohne nichts,
in eine welt
die mir vertrauter scheint als das leben.






tote mädchen widersprechen nicht






"Wenn du vor mir stehst und mich ansiehst, 
was weißt du von den Schmerzen, die in mir sind, und was weiß ich von deinen?
Und wenn ich mich vor dir niederwerfe würde und weinen und erzählen, 
was wüsstest du von mir mehr als von der Hölle, 
wenn dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich."
-Franz Kafka 




all meine geister durchwüsten mein kopf






ich renne los 
die verwüstung steht in jeder stelle meiner straße beschrieben 
verlaufe mich in in der zerstörung
reiße alles in mir raus 
verwüste mein chaos in mir
möchte alles loswerden 
möchte ein weißes unbeschriebenes blatt 
und kein schwarzes und rotes getränktes wesen mehr sein.
lasse alles los 
nur um tiefer zu fallen.
lasse das feuer in mir brodeln 
möchte der wut nicht klein bei geben 
möchte mit hass dagegen steuern 
doch die tränen kommen mir zu vor 
und ich versinke 
sinke 
sinke 
sinke 
in den ecken meines körper.
verweile in einer ecke des nichts
und lasse den kleinen kind in mir freien lauf. 



selbst nach stunden höre ich das kleine mädchen noch wimmern. 
die realität verschwimmt in den meeres der illusion. 
mein Leben löst sich auf.