The worst part about anything that’s self destructive is that it’s so intimate. You become so close with your addictions and illnesses that leaving them behind is like killing the part of yourself that taught you how to survive.








Was wenn trinken 
nicht hilft? 
Was ist wenn 
etliche Kippe rauchen 
nichts bringt? 
Was wenn hungern 
nicht hilft? 
Was wenn isolieren 
nicht hilft? 
Was wenn 
Bäche voller Tränen 
weinen
nicht hilft? 
Was wenn Drogen 
nicht helfen?
Was wenn 
selbstverletzen 
nicht hilft? 
Was wenn 
Tavor nicht hilft? 
Was wenn 
darüber reden 
nicht hilft? 
Was wenn 
gute Zeiten 
nicht helfen? 
Wenn selbst 
das alles 
nicht 
hilft, 
was soll ich dann tun? 
Was soll ich dann tun 
gegen 
all
die 
Angstzustände?
Was soll ich dann tun
gegen 
meine Gedanken, 
die mich klein machen? 
Seit mehr als 10 Jahren 
durchlebe 
ich 
all 
die Kämpfe
in meinem Kopf. 
Seit ich 
ein kleines Kind 
bin 
habe mich 
meine Angstzustände gequält, 
dank meinen Kindheitswolf. 
Ich frage mich ständig 
wie es 
weitergehen soll. 
Ich versuche 
mich so gut es geht
zu betäuben. 
Jeden Tag 
aufs 
neue. 
Aber ich bin 
gebrandmarkt.
Ich bin 
eine Frau 
mit impulsiven Verhaltensweisen. 
Ich lebe in den Tag hinein
und wünsche mir so sehr 
Ablenkung 
von mir selber. 
Ich verliere
in alles die Interesse. 
Nichts interessiert mich mehr 
so richtig
außer Drogen,
Musik
und meine Kippen. 
Ich schaue mir 
lauter Instagramprofile an 
und hasse es, 
dass ich kein geregelten Tagesablauf
habe. 
All die Personen, 
die ich so mag
wohnen viel zu weit 
von mir entfernt. 
Nur M. ist hier. 
Und ich weiß genau, 
dass das für mich nicht reicht. 
Natürlich erlebe 
ich 
viele
schöne Stunden 
mit ihm, 
aber so richtig stützen 
tut er mich nur,
wenn ich bei ihm bin. 
Das was so sehr 
in mir stobt
bleibt zuhause 
eingekuschelt 
unter Decken 
mit einer Wärmflasche 
in meinem Bett, 
wenn ich zu M. gehe. 
Auch wenn ich mich 
zurzeit häufiger 
ertappe,
dass ich wieder 
über mich selbst rede,
wenn ich neben M. sitze.
Zum Beispiel 
habe ich über 
die Scheidung 
von meinen Eltern 
geredet 
oder über 
die Einrichtung, 
wo ich nächste Woche
das Vorstellungsgespräch 
habe. 
Aber das war es auch schon. 
Ich brauche endlich mal was schönes. 
Aber so wie ich mein Leben kenne, 
werde ich auf ein Wunder 
noch etliche Zeit warten müssen. 
Ich wünschte, 
ich hätte Geld 
für ein neues Tattoo. 
Doch ein kleiner Funke Hoffnung 
besteht, 
wenn ich das Restgeld 
von meiner Versicherung bekomme,
wegen den Autounfall 
vom letzten Jahr.
Auch wenn 
ich ungern 
das Geld annehme. 
Aber wenn ich das Geld 
dafür nutzen 
um meine 
verschandelte Haut 
mit ein wenig Farbe
zu füllen, 
kann 
das ja nicht 
verwerflich sein.
Und so lange
bis 
das
nicht
passiert
versuche 
ich 
nicht 
allzu oft
die Kontrolle
über mich 
und mein Handeln 
zu verlieren. 








  

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