Weiß nicht, was ich machen soll, was ich sagen soll, was ich denken soll








Alle farben sind verwischt 
ich bin draußen 
raus aus dem seelenknast 
und meine gefühle 
sind stärker denn je 
meine worte
 haben immer noch nicht 
den weg
zu mir gefunden, 
sie schwirren 
immer noch 
in fetzen 
in meinem kopf
umher. 
ich habe keine worte mehr
nur noch trauer
meine tränen hören nicht auf 
zu fließen 
die Liebe ist 
wie ein Messer, 
das im stunden takt 
auf mich einsticht,
die Liebe in mir 
brennt lichterloh 
und lösch sie 
mit kippen 
und bier. 
meine verhaltensweisen 
ändern sich nicht, 
egal wie oft 
ich noch 
in kliniken 
gehe, 
mein gedanken 
lassen sich nicht ordnen, 
sie zielen 
eher 
auf mich 
und 
erschlagen 
mich
wenn 
ich 
grad 
an 
einer 
zigarette 
zieh. 






"Wie geht es den Mädchen, dass ständig am Rande des Abgrund steht?"

In Verzweiflung verfangen
tanze ich am Abgrund 
steh am gleichen Punkt
wie vor Lebzeiten schon
verstrickt mich  in lügen und lächerlichen grinsen
warte ich auf den Fall,
auf den unendlichen Fall,
der mein Herz schlussendlich zerfallen lässt.
Das Todeswarten hört niemals auf
es existiert laut,brodelnd vor sich hin
bis es ausbricht und ich alles
in Stücke reiß.

I'm tired of feeling fucking crazy

Die schwere der Gedanken
erdrückt mich
mein Kopf schmerzt
mein bauch schreit
die kraftlosigheit zerrt an meinen nerven
starre in den Nachthimmel
verrauche die Zeit
und wünsche
der morige Tag
würde nie beginnen.

Unter Wasser kann man nicht schreien

Ich schlucke alles
all die Worte die mich treffen wie ein Todesstoss
all den hass, mit den ich mein Körper strafe.
all die Enttäuschungen, die mein Herz zerreissen und mir ein "niemand" auf die Stirn tätowieren.
all den verhassten fraß, den ich essen muss, um die anderen vor meinen rausschmiss zu bewahren.
all die Qualen, die meine Gedanken mit sich bringen.
all der Druck, der in mir brodelt und schreit wie ein tollwütiges Tier.
all die Dunkelheit, die mich dann von innen auffrisst.
Es erscheint so, als ob es nie zuende geht.jede Schlacht nur weitere innere Tode für mich bedeuten.

Alkohol wird immer eine Option für mich sein

10 Uhr morgens
Ich sitze neben einen Penner
und trinke mein Bier.
Ich trink all das weg was mir die Klinik an Qualen geschenkt hat.
Ich trinke auf den Ekel der mein Körper belagert wie eine zweite haut.
Ich trinke auf die schnitte
die mir zeigten das der Tod immer noch eine Option für mich ist.
Ich trinke auf meine Gedanken die mich in die enge drücken, würgen und atemlos am Boden liegen lassen.
Ich trinke auf meine tote Existenz, die in meinem Herzen schlägt.

Vodka never said “I hate you.”






wozu all die qualen spüren
wenn das wundermittel 
stetig neben dir im bett liegt? 
gedanken ausgelöscht 
angst weggetrunken
blutung im keim erstickt 
schlangenlinien laufen 
in den straßen 
wo angeblich dein zuhause ist
einatmen 
ausatmen 
all die benommenheit 
noch mal spüren 
bis sie vergeht 
im keim erstickt 
zwischen all den
erdrückenden gesprächen 
und massen von essen 
die mein gehirn zu nichte machen. 






ich ergebe keinen sinn






worte zu finden 
in dieser stürmischen zeit 
ist schwer. 
ich stotter 
und stotter
die worte verfängen 
sich in meinem inneren
ich will sie heraus prügeln 
wild um mich schlagen 
doch die kraft fehlt mir 
hülle mich 
in stille 
doch
selbst die stille 
ist so laut 
ich verkrieche mich 
in meiner bettdecke 
vor meinen gefühlen 
doch mein pochendes herz 
erinnert mich stetig 
das die gefühle 
und mein Leben 
präsent sind 
ich verschließe mich 
getränkt vom ekel 
bleibe ich im schutt liegen 
zünd mich an 
und seh zu wie das feuer 
mich verbrennt